Berichterstattung über das Projekt Global Real-Time Super Lab des ACS

  Grafische Darstellung der Verteilung der zehn Simulatoren für Echtzeitsimulation in USA und Europa Urheberrecht: E.ON ERC ACS  
10.10.2017
 

Das innovative Projekt ‚Global Real-Time Super Lab‘ des ACS zur Kopplung von zehn Simulatoren für eine transatlantische Echtzeitsimulation zeichnet sich durch die internationale Zusammenarbeit aus. Hierbei bringen Wissenschaftler aus den USA und aus Europa ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre leistungsfähigsten Echtzeitsimulatoren zusammen, um die globalen Netze der Stromversorgung fit zu machen für die gewaltigen Herausforderungen der Zukunft. In den USA sind drei nationale Forschungseinrichtungen und drei Universitäten beteiligt, den europäischen Part übernehmen die Politecnico di Torino in Italien und das Automation of Complex Power Systems (ACS) des E.ON Energy Research Centers der RWTH Aachen, geleitet von Professor Antonello Monti. Untersucht wird unter anderem, wie ein Daten- und Energieaustausch auch über große Distanzen dazu genutzt werden kann, Stromangebot und -nachfrage im Gleichgewicht zu halten und großflächige Blackouts zu vermeiden, zumindest aber deren Dauer und Folgen abzumildern. Derzeit funktionieren solche Systeme allenfalls im kontinentalen Maßstab. Letztlich haben die Wissenschaftler eine gemeinsame Vision: die Entwicklung eines zuverlässigen und gegen äußere Einwirkungen weitgehend geschützten – resilienten – globalen Versorgungsnetzes mit Gleichstrombrücken zwischen den Kontinenten und Systemen.