EnQM: Energieoptimiertes Quartier Margarethenhöhe Essen

  EnQM

Um das mit der Energiewende einhergehende Energieangebot nutzen zu können, bedarf es zukunftsweisender bau- und anlagentechnischer Maßnahmen. Im Verbundvorhaben EnQM soll gezeigt werden, wie durch energetische Sanierung, innovative Gebäudetechnik und intelligente elektrische, thermische und digitale Vernetzung denkmalgeschützte Quartiere energetisch optimiert werden.

In der historischen Arbeitersiedlung Margarethenhöhe in Essen soll dieser Ansatz analysiert und mit den im Projekt entwickelten und angepassten Technologien beispielhaft umgesetzt werden. Dabei werden die Potentiale der Maßnahmen sowohl für einzelne Gebäude, als auch für die ganze Siedlung untersucht.

Die Forderungen der Denkmalpflege, die Bedürfnisse der Mieter und die Vorgaben der Eigentümer sollen durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Margarethe Krupp-Stiftung als Eigentümerin, der Denkmalpflege und der Stadt Essen als Baurechtsbehörde wie auch durch die Partner aus Wissenschaft, Industrie und Praxis sichergestellt werden.

Für eine unabhängige Bewertung der entwickelten und umgesetzten Sanierungsmaßnahmen führt der Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik ein Langzeitmonitoring durch. Dieses wird die Energieverbräuche und den Betrieb der Anlagentechnik nach der Umsetzung erfassen.

  • Universität Stuttgart, Institut für Werkstoffe im Bauwesen (Verbundkoordination)
  • Margarethe-Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge
  • Gas- und Wärme-Institut Essen e.V.
  • RWTH Aachen, Lehrstuhl für Integrierte Analogschaltungen
  • RWTH Aachen, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik (Langzeitmonitoring)
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