Einführung
Das Institute for Power Generation and Storage Systems (PGS) beschäftigt sich mit der dezentralen elektrischen Energieversorgung mit einem Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien. Aktuell liegt der Fokus auf dem sowohl ökonomisch als auch ökologisch interessanten Leistungsbereich von 1 – 10 MW. Bezüglich der Technologie konzentriert sich PGS auf den Bereich der Leistungselektronik und der elektrischen Speichertechnik. Neben der Betrachtung der Komponenten wird auch eine systemorientierte Forschung von PGS betrieben, welche notwendig ist, um nachhaltige, effiziente und nicht zuletzt kostengünstige Lösungen zu realisieren.
PGS, die frühere High-Power-Arbeitsgruppe des Instituts für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen, arbeitet bereits seit mehr als 40 Jahren im Bereich der Mittelspannungs-Leistungselektronik und elektrochemischen Speichersysteme. Während der Forschungsschwerpunkt von PGS auf Hochleistungssystemen (> 1 MVA) für Anwendungen in der elektrischen Energieversorgung inklusive Hochleistungs-Halbleiterbauelemente, Umrichtertopologien und Regelung liegt, arbeitet das ISEA an Leistungselektronik und Speichersystemen für Niederspannung (z.B.: Photovoltaik, Antriebstechnik, Automotive, Bahnen, Industrieanwendungen). Sowohl PGS als auch das ISEA werden von Professor Rik W. De Doncker geführt, der von Professor Dirk Uwe Sauer, dem Leiter des Bereichs Elektrochemische Energiespeicher sowohl am ISEA als auch bei PGS, unterstützt wird.
Neben öffentlich geförderten Forschungsprojekten liegt der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf Kooperationen mit nationalen und internationalen Unternehmen in den oben aufgeführten Arbeitsbereichen. Neben diesen Arbeiten bietet PGS/ISEA in nahezu allen Arbeitsbereichen Dienstleistungen (u.a. Vermessung, Gutachten und Beratung) für Unternehmen an.